Webdienst: Partizipation im Jugendverband
Dabei galt die Leitfrage, wer kann sich einbringen und wo überall zu beantworten.
Kurze Antwort zur Frage nach den Personen, die sich einbringen könne: Alle, die ins THW oder die THW Jugend e.V. eingetreten sind. Alle diese Menschen sind eingeladen ihre Ideen zu teilen und Impulse einzubringen.
Die Frage nach der Art und Weise bzw. zu den Möglichkeiten ist komplexer.
Unter Einbezug der drei Stränge des THWs mit Technischen Hilfswerk als Zivil- und Katastrophenschutzeinheit des Bundes, der Bundeshelfervereinigung und der Jugend e.V. gibt es stets 3 Stränge des Engagements. Während aus der deutschen Geschichte heraus keine staatlich organisierte Jugend mehr gewünscht war, gibt es die THW Jugend seit 1989 nur als Verein bzw. viele Vereine.
Auf der Ortsebene gibt es die Option, dass die Jugend als Verein oder als Teil der örtlichen Helfervereinigung organisiert ist. Allein das bildet Unterschiede im Engagement und zeigt die Nähe der drei Stränge.
Welche Funktionen gibt es um auf Ortsebene sich zu engagieren? Junghelfer*innen sind die Basis der Ortsjugend, die an den Jugenddiensten teilnehmen, die Jugend am Leben halten und bei Ortsjugendversammlungen ihre Stimme abgeben. Dass dieser Jugenddienst stattfindet verantworten Jugendleiter und diese bilden mit Ortsjugendleitung, dessen Stellvertretung, sowie Person für die Kasse, als auch Ortsjugendbeauftragte*r (THW-Struktur), sowie der Jugendsprecher*in die Ortsjugendleitung.
Weiterhin werden dort Delegierte für den Landesjugendausschuss- und Bezirksjugendausschuss gewählt, die auf den „oberen“ Ebenen die Meinungen und Ideen der Ortsjugend vertreten.
Auf der Bezirksebene gibt es den Bezirksjugendvorstand, der den Bezirksjugendbeauftragten (Ansprechpartner für die THW-Struktur), Bezirksjugendleitung und dessen Stellvertretung, sowie Kassenwart und Schriftführung umfasst. Funktionen die mehr Engagement ermöglichen und vor allem die Reichweite der guten Ideen erweitern.
Wem das noch nicht reicht oder aufgrund von Schule, Studium oder Arbeit nicht lokal mitmachen kann, dem bietet die Landesjugendebene etliche Optionen. Neben formalen Funktionen kann man bei Arbeitskreisen, als Teamer bei Veranstaltungen z.B. der JuLeiCa-Ausbildung oder Referent*in bei der Bildungsarbeit mitwirken.
Wer dann noch nicht genug bekommt, dem bietet die Bundesjugend mit z.B. internationaler Zusammenarbeit oder dem Team für das nächste Bundesjugendlager Optionen.
Interesse? Einfach mal nachfragen, wo die eigene Idee oder der Tatendrang hinpasst. Noch unsicher? Dann einfach mal die Angebote von den verschiedenen Ebenen (Bundesjugend, Landesjugend, Bezirksjugend) nutzen, Leute kennenlernen und beim nächsten Projekt lang- oder kurzfristig dabei sein.
Und zum Nachlesen über die Organisationstrukturen das passende Handbuch.